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Kirche Nischwitz

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Die Kirchgemeinde Nischwitz und Großpillingsdorf zählt zurzeit 145 Mitglieder. Ursprünglich umfasste das Kirchspiel Nischwitz zwei weitere Kirchgemeinden, Jonaswalde und Heukewalde, und in den neunziger Jahren kamen dann noch die Kirchgemeinden Haselbach und Rückersdorf hinzu. Am 15. November 2006 wurde das Kirchspiel Nischwitz aufgelöst. Die Kirchgemeinde Nischwitz mit Großpillingsdorf, Jonaswalde und Heukewalde wurden an die Pfarrstelle in Thonhausen, die Kirchgemeinden Rückersdorf und Haselbach an die Pfarrstelle Linda übergeben.

 

Im Jahre 1880 wurde die hochgelegene, weithin sichtbare Nischwitzer Dorfkirche im Rundbogenstil erbaut, nachdem die alte Kirche Risse bekommen hatte und baufällig geworden war. 100 Jahre später wurden die Dächer des Turmes und des Schiffes erneuert. 1991 erfolgten Fenster – und Türenreparaturen sowie Klempnerarbeiten. In den Jahren 1998 und 1999 wurde das Gotteshaus innen liebevoll restauriert. Dabei wurde die ursprüngliche Bemalung, die nach den Entwürfen von Pfarrer Dr. Heinrich Bergner von 1908 entstand, mit beeindruckendem Geschick durch den Restaurator Herbert Kretschmer aus Gauern und Rudolf Köhler wieder hergestellt. Die aufwendige Restaurierung wäre aber ohne die großzügige Spendenfreude der Nischwitzer und Großpillingsdorfer nicht möglich gewesen.

 

Bereits einige Jahre später machte sich eine dringende Generalsanierung der Nischwitzer Poppe-Orgel erforderlich. Neben Spenden von Kirchgemeindemitgliedern konnten dazu auch staatliche Fördermittel sowie Lottogelder und finanzielle Mittel aus jährlich stattgefundenen Benefizkonzerten eingesetzt werden.

 

Auch in heutiger Zeit erlebt die Nischwitzer Kirche während des Kirchenjahres viele Höhepunkte wie Taufen, Konfirmationen, Trauungen, Gottesdienste zum Erntedankfest und Familiengottesdienste. Für ein lebendiges christliches Leben und musikalische Ereignisse in der Dorfkirche sorgten die Auftritte des damaligen Gospelchores von Gößnitz, des Akkordeonorchester aus Zwickau sowie die Jagdhornbläser aus Gera.

 

Kirchenchor

 

Viele kirchliche Veranstaltungen werden durch den aktiven Kirchenchor, der sich momentan aus über 20 Sängerinnen und Sängern zusammensetzt, unterstützt.

1946 wurde der Nischwitzer Kirchenchor durch den damaligen Pfarrer Fischer gegründet. Die Organisten, Herr Rudolf Funke und Herr Heinz Gerth, übernahmen im Anschluss über die Jahrzehnte die Chorleitung.

 

Seit 1989 wird der Chor durch die Organistin, Frau Brigitte Hahn, mit großem Engagement geleitet. Seit dieser Zeit gehören neben den Nischwitzern und Großpillingsdorfern auch genauso viele Jonaswalder und Heukewalder Sänger zum Chor, der nun auch durch Männerstimmen vierstimmig besetzt ist. Wenn Sie Lust haben, mit uns zu singen, dann schauen Sie doch einfach bei unseren Proben vorbei.